ROCK GEGEN GEWALT UND FREMDENHASS

Eine spontane Idee, die Ministerpräsident Sigmar Gabriel und der Rocksänger Udo Lindenberg vor einigen Wochen auf der EXPO hatten, um ein Zeichen gegen den Rechtsextremismus in Deutschland zu setzen, wurde jetzt in die Wirklichkeit umgesetzt. "Aus Fremden werden Freude" hieß das Rockkonzert, dass durch die Initiative der beiden mit prominenter Besetzung am Donnerstag, den 26. Oktober in der Preussag-Arena auf dem hannoverschen EXPO-Gelände über die Bühne ging. Neben Udo Lindenberg traten Peter Maffay, Xavier Naidoo und die Söhne Mannheims, PUR, Reamonn und Texas auf. Alle Musiker wollten mit ihrem Engagement zeigen, dass es in Deutschland eine breite kulturelle Bewegung für Demokratie und Toleranz und gegen Gewalt und Fremdenhass gibt. Gabriel sagte dazu am Donnerstag in Hannover: "Wir werden es nicht hinnehmen, dass Rechtsextremisten durch Hetzparolen und Gewalttaten Menschen in Deutschland ängstigen, verletzen oder gar ermorden und den Ruf der Deutschen in der Welt nachhaltig beschädigen." Es sei die vordringliche Aufgabe jedes Deutschen, allen Anfängen neuer Barbarei entgegenzutreten, Zivilcourage zu zeigen und alle Formen des Rechtsextremismus zu bekämpfen. Eine wichtige Ergänzung zu allen politischen Initiativen gegen Rechtsextremismus sei auch dieses Konzert, betonte Gabriel. Für Udo Lindenberg, der schon in der "Rock gegen Rechts"-Bewegung vor Jahren aktiv war, war diese Veranstaltung nur der Auftakt für weitere Konzerte in möglichst allen Teilen Deutschlands. Lindenberg: "Ich werde mich dafür stark machen,dass die "Rock gegen Rechts"-Bewegung wieder auflebt. Mit kreativer und völkerverbindender Rockmusik werden wir Musiker zeigen, wie wir die Welt gestalten wollen. Menschlichkeit und Toleranz sind die Zukunft der Welt."

Quelle: www.Udo-lindenberg.de

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